TKH – Die JBBL geht weiter!

Die erste Saison in der Jugend Basketball Bundesliga (JBBL) ist nun fast vorbei. Im März beginnen die Spiele für die „Playdowns“, wo das Team zwei von drei Partien gegen den entsprechenden Konkurrenten aus der Relegationsgruppe 1 gewinnen muss, um nächste Saison in der JBBL starten zu dürfen, ohne eine erneute Qualifikation spielen zu müssen. Zeit ein kurzes Resümee zu ziehen.

Die JBBL-Mannschaft des TKH bestand diese Saison nicht nur aus Spielern des eigenen Vereins. Man schaffte es durch die gute Jugendarbeit der Vereine aus der Region eine Mannschaft zu stellen, mit der man die Qualifikation meistern konnte. Besonders hervorzuheben sind dabei der CVJM, Großburgwedel und Heeßel.

Die Zusammenarbeit mit Verantwortlichen und Familien dieser Vereine lief stets gut, jedoch gab es organisatorische Herausforderungen, wie Überschneidungen im Trainings- und Spielbetrieb, die es zu lösen galt. Denn zur Förderung der Jugendlichen ist es dem TKH wichtig, nicht nur in der JBBL mit den Spielern zu spielen, sondern ihnen auch eine zweite Spielmöglichkeit zu bieten. Externe Spieler sollten weiter ihren Verein unterstützen, da sie dort auch ihre Ausbildung erhielten und Verantwortung für „ihre Mannschaft“ übernehmen konnten. Somit war es möglich allen Spielern drei bis vier Trainingseinheiten, sowie mindestens zwei Spielmöglichkeiten zu bieten.

Allerdings musste man aus diesem Grund oft auf regelmäßige Trainings als „ein JBBL-Team“ verzichten. So konnte man nur eine Teameinheit durchführen und zwei weitere, in der nicht immer alle Spieler dabei sein konnten. Die vierte Einheit wurde über eine Trainingsmöglichkeit in einer  weiteren Mannschaft abgedeckt. Darüber hinaus mussten sich nicht nur die Vereine den neuen Gegebenheiten anpassen. Vor Allem die Familien und Spieler wurden vor neue und unbekannte Situationen gestellt. Für viele Spieler war es neu vier-mal die Woche zu trainieren und trotzdem die Schule nicht zu vernachlässigen.

Als die JBBL-Saison begann hatte man sofort große Gegner, wie den TuS Lichterfelde und Alba Berlin, zwei sichere Playoff Teilnehmer und Anwärter auf das abschließende „Top Four“ Turnier, gegen die man zwei herbe Niederlagen einsteckte. In den nachfolgenden Spielen der Vorrunde lernte die Mannschaft sich in der Liga besser zurecht zu finden. Zwar  musste man sich den Lokalrivalen aus Braunschweig geschlagen geben, doch bereits in der Rückrunde konnte man das Derby für sich entscheiden. Partien gegen Gegner aus Berlin und den neuen Bundesländern, welche Jugendmannschaften von etablierten Bundesligastandorten sind, konnten bisher noch nicht für sich entschieden werden.

Zusammenfassend lässt sich jedoch sagen, dass der Erfolg der JBBL des TKH nicht an den Ergebnissen der Spiele zu messen ist. Vielmehr zeigt die gute Jugend- und Zusammenarbeit mit den anderen Vereinen, dass es möglich ist gemeinsam etwas in Hannover zu schaffen, was die Jugendlichen in ihrer persönlichen und basketballerischen Entwicklung und den Basketballsport in der Region voranbringen kann.

Der TKH achtet auf die individuelle Entwicklung der Spieler, und verliert dabei nicht aus den Augen, dass man als Spieler, zu einer Mannschaft gehört und diese unterstützt. Durch die gute Vereinsarbeit, kommen sehr gute Spieler nach und die Zusammenarbeit wird in der nächsten Saison sich zusehends verbessern.

Abschließend möchte sich der TKH noch einmal bei allen Helfern und Familien, sowie Vereinen der externen Spieler bedanken, ohne die diese Saison in der JBBL nicht möglich gewesen wäre.

Wer auch immer der Gegner in den Playdowns sein wird, die Jungs vom TKH werden alles geben, um zum Ende der Saison in der Liga zu bleiben.

Unabhängig vom Ausgang dieser Saison wird der TKH Basketball wieder alles dafür tun, um im nächsten Jahr eine weitere Saison in der JBBL zu spielen und gegebenenfalls eine erneute Qualifikation spielen. Die Förderung der Jugendspieler ist das wichtigste Ziel des Vereins.