Turnschwestern verlieren im Ries und spielen am Sonntag zu Hause gegen den Vize Meister

Auch aus dem Ries bringen die TKH Damen keine Punkte mit in den Norden, Schuld war ein regelrechter Blackout im zweiten Viertel. Am Sonntag soll diese Niederlage vor heimischer Kulisse wieder gut gemacht werden. 

Die Damen des TKH starteten das Auswärts-Spiel am gestrigen Sonntag im bayrischen Nördlingen mit einer sehr guten Leistung, sodass sie nach dem ersten Viertel 18:15 führten. Auch der Start in das zweite Viertel versprach ein spannendes Spiel, die Turnschwestern spielten mit dem Tabellendritten und Serienmeisterbezwinger Nördlingen auf Augenhöhe. Zum Trotz dieser Hoffnungen schalteten die Spielerinnen des Gegners um Trainer Patrick Bär auf einmal einen Gang höher und punkteten ein ums andere Mal, die Turnschwestern fielen in eine Schockstarre und schafften es im Gegenzug für ganze 4 Minuten nicht den Korb zu treffen. Der Halbzeitstand 25:39 verhieß nichts Gutes für die Turnschwestern um das Trainergespann Battersby und Bunts.

Jedoch ließen sich die Damen von diesem Spielstand nicht unterkriegen. Nach einem mäßigen Start in die zweiten Halbzeit, indem Melissa Jeltema von Trainer Battersby auf die Aufbauposition geschickt wurde erholten sie sich langsam von dem 0:14 Lauf der Rieserinnen. Punkt um Punkt kämpften sich die Hannoveranerinnen zurück ins Spiel. Angeführt von Melissa Jeltema und Routinier Birte Thimm verkürzt sich der Rückstand auf bis zu 5 Punkte, leider zu spät. Am Ende bleiben die Punkte im Ries, Endstand 75:80 gegen Hannover.

Am kommenden Sonntag ist es dann wieder soweit, die TKH Damen spielen 16 Uhr in der heimischen Halle in der Birkenstraße. Es geht gegen einen Hochkaräter, den letztjährigen Vize Meister und Vize Pokalsieger Grüner Stern Keltern. Die Hannoveraner Zuschauer können sich auf ein hochklassiges Damen Basketball Bundesliga Spiel freuen. Die Unterstützung der Fans können die Turnschwestern gegen diese Mannschaft auf jeden Fall gebrauchen, vor allem wenn sie weiterhin vor heimischer Kulisse ungeschlagen bleiben wollen.

TKH: Jeltema (25), Thimm (17), Mihalyi (9), Grigoleit (7), Gobeljic (9), Stammberger (4), Tarasava (3), Brajkovic (3).