Nächstes Auswärtsspiel für die TKH Damen nach erster Niederlage in Saarlouis

Am Tag der deutschen Einheit gab es für die Turnschwestern bei den Saarlouis Royals nichts zu holen. Mit einer klaren 50:71 Niederlage mussten sie den langen Heimweg antreten. Am kommenden Wochenende steht bereits das nächste Auswärtsspiel in Bad Aibling an. 

Nach einem Spielfreien Wochenende gingen die Turnschwestern am vergangenen Dienstag ausgeruht in die Partie gegen die Royals aus Saarlouis. Trotzdem kam der Gastgeber wesentlich besser aus den Startlöchern, verteidigte hart, spielte temporeich und holte sich schnell einen stabilen Vorsprung. Dementsprechend stand für die Turnschwestern bereits nach dem ersten Viertel ein 11 Punkte Rückstand auf der Anzeige. Diesen konnten die TKH Damen auch in den nächsten drei Vierteln nicht wieder gut machen. Die Hannoveranerinnen versuchten sich zwar ins Spiel zu kämpfen, leider wollten die Bälle an diesem Abend nicht reinfallen, als auch fehlte die defensive Härte und Konstanz um Saarlouis den Sieg noch zu nehmen. Lediglich Melissa Jeltema erreichte Normalform, erzielte mit 16 Punkten und 10 Rebounds ein Double Double. Eine Erklärung oder Grund für die schlechte Leistung seiner Mannschaft kann uns Co-Trainer Bunts nach dem Spiel nicht so einfach geben. Er weist aber auf die Verletzung von Ex-Nationalspielerin und Führungsspielerin Thimm im letzten Training vor dem Spiel hin, „Birte ist eine wichtige Spielerin für uns, mit viel Erfahrung und Führungsqualitäten die uns in diesem zerfahrenen Spiel hätte sehr helfen können“.

Am morgigen Samstag geht es weiter, das nächste Auswärtsspiel steht an. Die TKH Damen reisen mit einer wieder einsatzfähigen Thimm in den Süden der Republik nach Bad Aibling. Die Fireballs haben bereits drei Spiele absolviert und stehen genau wie der TKH mit einem Sieg da. Diesen Sieg fuhren sie bei ihrem einzigen Heimspiel ein. Damit die Turnschwestern zwei Punkte aus Bayern mitnehmen können, muss das Team um Aufbauspielerin Mary Ann Mihalyi eine Kehrtwende machen. Mihalyi appelliert nach dem schwachen Spiel gegen Saarlouis an die Verteidigung und das Teamplay. „Wir müssen in der Defense wieder besser zupacken und in der Offense den Ball besser laufen lassen“. So soll es sein und wir drücken die Daumen.